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Zur Geschichte

Zur Geschichte

Am 6. Dezember 861 wurde unter der Regierung König Ludwig des Deutschen (840-876) und unter dem Pontifikat Papst Nikolaus I (858-867) von einem Hochadligen Rudolf und seinem Sohn Erich im "Pleonungetal" im Ort "Uuisontessteiga" am Fluss "Filisa" auf "Griubigaro marco" ein Kloster gegründet.

Die Urschrift dieser Gründungsurkunde ist nicht mehr erhalten. Zwei Abschriften aus dem 16. Jhd. (auf Pergament) und aus dem 17. Jhd. (auf Papier) lagern im Staatsarchiv in Stuttgart. in Fachkreisen spricht man vom Stiftungsbrief des Klosters in Wiesensteig.

In diesem Stiftungsbrief werden dem Kloster zahlreiche Besitzungen in verschiedenen Orten als Eigentum übergeben (siehe Inhalt der Urkunde, vom Lateinischen ins Deutsche übertragen).

Die meisten Orte liegen heute in den Kreisen Göppingen, Esslingen und Alb-Donau. Sie feierten wie Wiesensteig ihre erste urkundliche Erwähnung. 

Das Festjahr begann am 12.12.2010 in Wiesensteig. In benediktinischer Tradition wurde mit Erzabt Theodor Hogg, Beuron, einen Festgottesdienst in der St. Cyriakus Kirche in Wiesensteig gefeiert. Anschließend fand im Residenzsaal des Residenzschlosses ein Festakt statt, bei dem Prof. Dr. Andreas Holzem von der kath. Fakultät in Tübingen einen Festvortrag gehalten hat. Am 9. April 2011 fand im Residenzschloss ein Symposium zu "1150 Jahre Kloster Wiesensteig" statt.

Namhafte Historiker aus dem In- und Ausland hielten Fachvorträge über die Gründung und frühere Geschichte des Benediktiner–Klosters in Wiesensteig. Die Leitung hatte Kreisarchivar Walter Ziegler. 

Das Festjahr endete am 11.12.2011 in Wiesensteig mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem mittelalterlichen Markt.